Risiken bei der Immobilieninvestition

Jede Anlageform ist mit Risiken behaftet. Es gilt, sich im Vorwege hinreichend mit allen möglichen Risiken zu beschäftigen. Hierbei kommt man nicht ohne Experten aus. Die Immobilie ist eine langfristige Anlage, welchen unter den Aspekten Lage, Steuer, Wirtschaftlichkeit und der künftigen Bevölkerungssituation am Standort betrachtet werden muss. Bedenken Sie, das größte Risiko ist es, nichts zu tun!

Lage

Lage, Lage Lage ist der bekannteste Ausspruch zum Risiko bei Immobilien. Wer sich in der Auswahl der Lage vertan hat, kann diesen Fehler nicht mehr korrigieren.

Fertigstellung

Das Fertigstellungsrisiko ist nicht zu unterschätzen. Obwohl ein Immobilienkauf für die meisten Menschen die größte Investition im Leben ist, werden sich nur wenige Gedanken über das Risiko gemacht. Beim Kauf eines neuen DVD-Players werden häufig mehr Recherchen betrieben. Gerade beim Erwerb des Eigenheimes wird wenig auf die Erfahrung und Bonität des Bauträgers geachtet. Hier besteht ein hohes Risiko bei der Fertigstellung. Das Fertigstellungsrisiko können Sie mit Bürgschaften absichern. Trotzdem ist eine gute Leistungsbilanz und wirtschaftliche Stärke des Bauträgers unabdingbar.

Verwaltung

Damit Immobilien ein hohes Alter erreichen, müssen diese laufend verwaltet und instand gehalten werden. Der Verwalter sorgt für das „richtige“ Mieterklientel und wird notwendige Instandhaltungsmaßnahmen koordinieren. Nach dem WEG (Wohnungseigentumsgesetz) ist jede Eigentümergemeinschaft verpflichtet, einen WEG-Verwalter zu bestimmen. Zusätzlich könne Sie einen SE-Verwalter (Sondereigentum) beauftragen, sich um die Mieterfragen zu kümmern.

Vermietung

Das Vermietungsrisiko hängt in erster Linie von der Lage ab. In gute Lagen zieht auch ein gutes Mieterklientel. Die Mieterauswahl sollte man Experten wie den Verwaltern überlassen. 98% aller schweren Mietprobleme resultieren aus der privaten Vermietung. Hier sind die „blauen Augen“ des künftigen Mieters oft ausschlaggebender als seine Bonität. Diese wird vom Verwalter geprüft, indem er sich Unterlagen wie Arbeitsplatzbescheinigung, Selbstauskunft, Bankauskunft, Schufa, etc. vorlegen lässt. Wem das Vermietungsrisiko zu groß erscheint und nicht auf ein sinnvolles Immobilieninvestment verzichten will, ist mit einer Pflegeimmobilie gut beraten. Hier erhalten Sie staatlich refinanzierte Mietverträge über 20 Jahre. Für Mietschäden können Sie sich sogar versichern.