Ein Häuschen mit Garten klingt angesichts der historisch niedrigen Bauzinsen verlockend. Doch ein Eigenheim kostet mehr als den Kaufpreis. Nicht nur, dass sich prozentual zur Kaufsumme Notar- und Gerichtskosten, meist in Höhe von zwei Prozent, addieren. Hinzu kommen eventuell Maklercourtage, je nach Region zwischen drei und sechs Prozent, plus Grunderwerbsteuer. Unter Dach und Fach lauern regelmäßige und unvermeidliche Kosten. Dabei sind nicht nur Zins und Tilgung für das Darlehen einzukalkulieren. Jährlich ist Grundsteuer zu zahlen. Deren Höhe berechnet sich nach Größe des Grundstücks und Hebesatz der Gemeinde. Außerdem verlangen die Gemeinden Gebühren für Trinkwasser, Abwasser, Müllentsorgung, Kanalisation und Straßenreinigung. Instandhaltungsrücklage für eventuelle Reparaturen sind in der eigenen Kalkulation zu berücksichtigen .

Fazit – das Vorhaben sollte im Detail berechnet werden und mit verschiedenen Szenarien auf mögliche Gegebenheiten in der langfristig Betrachtung sich vorbereitet werden.